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EIN GUTES HEFT LEBT – UND GEDEIHT

von Erika Suter

 

Es ist nicht nur eine Kunst, eine gute Nummer eines Magazins zu machen – und dies zehnmal pro Jahr (wie im Falle des Mitgliedermagazins «Wir Kaufleute» des Kaufmännischen Verbands Zürich). Es ist auch eine Kunst, diesem Heft jedes Mal einen eigenen Charakter zu verleihen. Dies ist einerseits dank einer klugen Konzeption und pointierten Themenwahl möglich. Leser/innen vertiefen sich gerne in ein bestimmtes Thema und loten dieses aus. Andererseits kriegt jedes Heft erst dann seinen wahren Charakter, wenn es eine kohärente, eigensinnige Bildsprache pflegt. Beides muss Hand in Hand gehen.
Und dann gilt es beim Machen von Kundenmagazinen noch einen Schritt weiterzugehen: Die höchste Kunst ist es nämlich, das Heft optisch und haptisch lebendig zu behalten. Das heisst: Das Heft wechselt nicht nur von Nummer zu Nummer sein Gesicht. Sondern von Zeit zu Zeit erhält es zusätzliche Elemente oder eine Variation beim Format. Oder – simpel, aber wirkungsvoll: einen Papierwechsel. Es sind die kleinen Dinge, die für Aufsehen sorgen. Und die Lust aufs Weiterlesen wecken.

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