Medieninformation: KLM erprobt ein geschlossenes Recyclingsystem für Cateringartikel

pressetext.com

KLM erprobt ein geschlossenes Recyclingsystem für Cateringartikel

Vor wenigen Tagen hatte KLM Royal Dutch Airlines an Bord des Fluges KL0681 von
Amsterdam nach Vancouver Cateringmaterial an Bord, das grösstenteils in einem
neuen, geschlossenen Kreislaufsystem gesammelt und recycelt worden war. Die
Behälter, Deckel und Gläser wurden Anfang dieses Monats auf vier
Vancouver-Amsterdam-Flügen gesammelt, danach gereinigt und nach dem Recycling
auf diesem Flug wiederverwendet.

KLM ist die erste Fluggesellschaft der Welt, die das Recycling verschiedener
Cateringartikel in einem geschlossenen Kreislaufsystem erprobt hat.

«KLM führt diesen Versuch mit recycelten Gastronomieartikeln durch, um die
Auswirkungen auf die Umwelt zu erforschen und um herauszufinden, wie skalierbar
dieser geschlossene Kreislauf sein könnte. Der Test passt zu KLM’s
Nachhaltigkeitsinitiative Fly Responsibly und soll dazu beitragen, das
Abfallvolumen bis 2030 gegenüber dem Niveau von 2011 um 50 Prozent zu
reduzieren», sagte Martine van Streun, Director Cabin Product & Service
Engineering bei KLM.

Bei diesem innovativen Test können nun Dessert- und Salatschalen, Deckel,
Kunststoffgläser und Menüschalen für heisses Essen, die nach der europäischen
Gesetzgebung auf Flügen von ausserhalb Europas allesamt entsorgt werden müssten,
gewaschen und recycelt werden. Das Besteck kann gewaschen und nach einer
Kontrolle wiederverwendet werden.

«Das Material für die Produkte wurde speziell für den Test angepasst. Die
Dessert- und Salatschüsseln, Deckel und Gläser für den Flug am 18. Dezember
bestehen aus einem Material mit einer geringeren relativen Dichte als das
Original. Es kann nun gesetzeskonform gewaschen und ordnungsgemäss zu neuem
Cateringmaterial recycelt werden. Ausserdem ist das Material bei der Herstellung
weniger umweltschädlich. Leichtere Materialien führen zu geringeren
Kohlenstoffemissionen und tragen dazu bei, die angestrebte Reduzierung der
CO2-Emissionen um 15 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 2005 zu erreichen. Dies
wird natürlich auch zu weniger Abfall führen. Wir erwarten daher, dass sich die
negativen Gesamtauswirkungen auf die Umwelt verringern werden», erklärte Martine
van Streun, Director Cabin Product & Service Engineering bei KLM.

Der Versuch wird gemeinsam mit De Ster, der KLM mit Cateringmaterial beliefert,
und mit den Mahlzeitenlieferanten Marfo, Izico, Ipack und AA Bakeries
organisiert.

Über Fly Responsibly

Fly Responsibly ist KLM’s Engagement für ein nachhaltige Zukunft des
Luftverkehrs. Echte Fortschritte sind nur dann möglich, wenn die gesamte Branche
zusammenarbeitet. Mit Fly Responsibly könnten KLM-Privatkunden am
CO2-Kompensationsprogramm teilnehmen, während Geschäftskunden dazu eingeladen
sind, den durch Geschäftsflüge verursachten Kohlenstoff-Fussabdruck durch die
Teilnahme am KLM Corporate BioFuel-Programm zu reduzieren.

Weitere Informationen über die Initiativen von KLM zur Verbesserung der
Nachhaltigkeit im Luftverkehr gibt es unter
http://flyresponsibly.klm.com/gb_en#homeFly Responsibly.
(https://flyresponsibly.klm.com/gb_en#home)

Medienkontakt Air France-KLM:
c/o Panta Rhei PR AG
Reto Wilhelm / Nina Rafaniello
Weinbergstrasse 164
CH-8006 Zürich
+41 (0)44 365 20 20
airfrance-klm@pantarhei.ch

Weiteres Material: https://www.presseportal.ch/de/pm/100018582/100839171
OTS: Panta Rhei PR AG

Home Podcast Blog