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Konvergent publizieren für jedes Format

von Reto Wilhelm

Die Digitalisierung, die rollt. Vor Covid schon, jetzt erst recht, mit Vollgas. Dieser Trend erfasst auch das Corporate Publishing mit voller Wucht. Und er macht auch vor Geschäftsberichten nicht Halt! Statt dass diese nämlich gedruckt werden, erscheinen diese mehr und mehr «nur noch» in digitaler Form. Aber welche Geschäftsberichte sehen auch auf dem Smartphone smart aus? Der Medienexperte und -macher Koni Nordmann hat mit Panta Rhei eine Premiere lanciert: den Geschäftsbericht des Kantonsspital Glarus. Diesen gibt’s zu 100% konvergent – voll digital und nach Bedarf druckfähig.

Mehr als ein PDF zum Blättern

«Weisch no….»? In den ersten (Stein-)Zeiten der digitalen Broschüren, Magazine und Geschäftsberichte ging’s noch mit einem simplen PDF. Dieses lud man auf Publikations-Plattformen wie issuu.com hoch. Das höchste Gefühl der Gefühle war dann, dass man das statische PDF, das aus den Druckdaten des Berichts erstellt wurde, in einem Blättermodus anschauen konnte – mit einer Zoom-Funktion und allenfalls noch einzeln downloadbaren Seiten.

Viele Unternehmen glauben bis heute, es genüge, einfach ein solches PDF auf ihrer Website bereitzustellen – von ihrem Geschäftsbericht oder ihren Imprimaten, die aufwändig erstellten Informationen und Daten enthält. Was für ein Stilbruch! Auf einem 27 Zoll-Bildschirm einer Fixstation mag dies gerade mal noch so gehen… wer aber mit Tablet oder Smartphone am Werk ist, der ist aufgeschmissen. Denn von Lesbarkeit kann hier keine Rede sein. Da braucht es heute andere Lösungen: medienneutrale, kanalgerechte, sprich: konvergente Lösungen.

Zauberwort «konvergent»

Was die grossen Medienhäuser mit viel Aufwand gerade aufgleisen, das geht auch anders. Statt einem «Rolls Royce», einem hochteuren und ausgeklügelten Content Management-System (CMS), das sich nur wenige Grossunternehmen für ihr Corporate Publishing leisten können, haben wir einen agilen «Smart» gebaut – namens: konvergent.ch. Mit dieser Publishing-Software, die auf dem Indesign-Gestaltungsprogramm aufbaut, geht alles viel smarter. Und preiswerter ebenso. Die ideale Lösung also für KMU und auch für öffentliche Einrichtungen, Schulen oder Stiftungen. Zum Beispiel eben auch für ein Regionalspital wie jenes von Glarus.

Verlinkt, animiert, perfekt geführt

Wer digital liest, der ist verwöhnt. Statt einer bebilderten Bleiwüste, erwarten multimediale Inhalte den Leser. Das heisst: Wer digital-konvergent produzieren will, muss redaktionellen Überlegungen von Beginn weg höchste Aufmerksamkeit schenken. Denn Leserführung ist zentral bei konvergent produzierten Inhalten. Was früher die Rubriken oder das Inhaltsverzeichnis waren, ist hier die logisch strukturierte Navigation.

Der Leser scrollt sich durch den Bericht – vom Editorial mit dem Verwaltungsratspräsidenten und dem Spitaldirektor bis zu News aus den Fachbereichen. Auch will er direkt zu weiterführenden Informationen, beispielsweise den Fallzahlen je Abteilung, gelangen. User wollen sich die Entwicklung von Kennzahlen visuell aufbereitet ansehen. So werden abstrakte Inhalte (be-)greifbarer. Der Jahresrückblick, ein Schlüsselelement im Geschäftsbericht, wird zur Bildergalerie – Bewegtbild inklusive. Und in Tabellen wie der Erfolgsrechnung sind Vor- und Berichtsjahr mit einem Fingerstrich auf schmalen Devices miteinander vergleichbar. Was so einfach tönt, bedarf einer klugen Software im Hintergrund. Der Clou an unserer Lösung: Es geht beides – online und Print!

Einmal produziert – auf allen Kanälen verfügbar

Bei einer konvergenten Publikationslösung werden die Inhalte eines Print-PDFs mittels unterschiedlichster Module – von Titelbild bis Tabelle – auf die Anforderungen der Online-Kanäle übertragen. Wenige Produktionsschritte für alle Geräte ermöglichen einen kosten- und zeitsparenden Prozess für medienübergreifende Publikationen. Das Resultat: eine optimale, leserfreundliche Präsentation der Inhalte sowohl in gedruckter wie digitaler Form, auf der textlichen wie auf der visuellen Ebene. Ist der Inhalt im Print-Layout gestaltet, löst die Entwicklung von konvergent.ch eine Online-Veröffentlichung aus.

Auch für Periodika geeignet

Ist die Publikation einmal entsprechend aufgesetzt, lässt sie sich technologisch für alle Folgejahre produzieren. Die volle Aufmerksamkeit gilt nun den Inhalten. Dieser Ansatz eignet sich demnach auch für andere Arten von periodischen Publikationen. Zum Beispiel für Magazine, die mehrmals pro Jahr erscheinen, oder für Programmhefte von Kultureinrichtungen. Auch regelmässig aufdatierte Broschüren von Bildungseinrichtungen – zum Beispiel mit aktuellen Lehrgängen – sind prädestiniert für diese Art von Publishing. Das ist eine Technologie, die dem Content den nötigen Stellenwert einräumt – auf allen Kanälen.


Koni Nordmann
Gründer und Inhaber von konvergent.ch

Andy Roth
Projektleiter Geschäftsbericht Kantonsspital Glarus, Panta Rhei PR

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