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Neue Konturen für Magazin «CONTURA» der Rhätischen Bahn

von Reto Wilhelm

Während die grosse Staatsbahn gerade ihr Kundenmagazin verabschiedet, geht die grösste Privatbahn der Schweiz den umgekehrten Weg. Die Rhätische Bahn publiziert ihr beliebtes Magazin CONTURA weiterhin mit viel Herzblut – und wieder zweimal pro Jahr. Und nicht nur dies: Das Magazin hat nach gut zehn Jahren auch ein neues Format und neues Styling erhalten. Drei Learnings aus der Transformation eines Klassikers.

Saisongerecht und bildstärker

Als erstes haben wir die Frequenz verändert – hin (wieder) zu einem saisonalen Zugang, sprich: im Frühling und im Herbst erscheint das CONTURA, jeweils auf die anrollende Saison hin. Was es publizistisch deutlich einfacher bei der Bildauswahl macht, denn im Sommer irritieren Winterbilder und umgekehrt. Zudem haben wir mehr Platz geschaffen: fürs Bild. Grossflächiger, weitläufiger, eleganter, so präsentieren sich die starken Bilder – für die grossen Geschichten allesamt von Profis fotografiert. Stockimages haben hier nichts zu suchen.

Im Griff: Überformat bringt’s

CONTURA NEO heisst auch: mehr Weissraum, mehr Luft für Bild und Text, mehr Ruhe beim Lesen. Dafür haben wir das handliche A5-Format, das früher an ein Tablet angelehnt war, leicht vergrössert. Immer noch praktisch zum Transportieren, Mitnehmen und Versenden (ohne Mehrkosten bei den Porti).

Codiert: Leser:innenführung und Insta-Styling

Das neue CONTURA spricht die Sprache der neuen Generation. Gerasterte Illustrationen, dezent und funky zugleich, in schwarz-weiss. Dazu kommen QR-Codes (wer hätte gedacht, dass dieses einstige No-Go nun zu einem dekorativen Service-Element wird?!) und Icons, die sich weiterziehen und verweisen: auf die Social-Media-Kanäle der RhB. Denn dort geht das Storytelling weiter. Im bewährt gepflegten Stil, konvergent produziert von Anfang an.

Die Macher:innen:

Rhätische Bahn: Michel Pauchard, Michael Kistler, Tanja Thaler, Simon Rageth
Grafik: Süsskind SGD Chur, Erik Süsskind, Sara Süsskind
Panta Rhei PR Chur: Erika Suter (Chefredaktion), Anina Rether, Reto Wilhelm, Franz Bamert (freelance)
Bilder: Nicola Pitaro, Meinrad Schade

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