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Out-of-Home-Werbung hat grosses Potenzial – mehr denn je

von Roman Bärtschi

In unserer digitalisierten Welt stehen für Werbe- und Kommunikationsmassnahmen viele Kanäle offen. Werbung über die Sozialen Medien und Suchmaschinenmarketing sind aus dem Massnahmen-Mix nicht mehr wegzudenken. Doch wie steht es um die gute alte Out-of-Home-Werbung? Ist sie noch relevant, was macht wirkungsvolle Aussenwerbung aus und wie steht es um die Digitalisierung von Out-of-Home?

Ich startete in jenem Beruf ins Arbeitsleben, der Out-of-Home-Werbung erschafft: Gestalter-Werbetechnik www.vwp.swiss. Von der Idee über die Gestaltung und Produktion bis zur Montage: Klassische Out-of-Home-Werbung erfordert ganz unterschiedliches Knowhow. Out-of-Home- beziehungsweise Aussenwerbung ist der Oberbegriff für alle Werbemedien im öffentlichen Raum wie Plakatwerbung, Superposter, Werbung an öffentlichen Verkehrsmitteln oder Privatfahrzeugen, Schaufensterwerbung oder Gebäudebeschriftungen.

Grosses Potenzial und hohe Akzeptanz

Über Out-of-Home-Werbung wird kaum gesprochen, es fliesst aber noch immer ein grosser Teil der Werbeausgaben in diese klassische Werbeform. Werbung will die Menschen da ansprechen, wo sie ihre Zeit verbringen. Und trotz der Digitalisierung verbringen wir viel Zeit im öffentlichen Raum. Im Gegensatz zu einem Online-Banner kann ein Superposter nicht weggeklickt, ausgeblendet oder stummgeschaltet werden. Die APG, das führende Schweizer Dienstleistungsunternehmen mit Fokus Out-of-Home, nennt zehn wichtige Argumente für Aussenwerbung www.apgsga.ch.

Auch wenn Werbung im öffentlichen Raum in der Reizüberflutung leicht übersehen werden kann, funktioniert der Klassiker unter den Werbeformen nach wie vor. Gemäss einer Studie von «Die Marktforscher» zählen Plakate im Strassenraum zusammen mit Werbung auf Online-Portalen zu den beachtungsstärksten Kanälen. Persönlich berichtete darüber www.persoenlich.ch.

Was macht Aussenwerbung wirkungsvoll?

Die Wahl von Werbemittel und Standort ist entscheidend. Je nachdem, wo die Aussenwerbung platziert werden soll, lohnt es sich, etwas mehr zu investieren. An hochfrequentierten Orten wie Fussgängerzonen in der Stadt oder an viel befahrenen Strassen empfiehlt es sich, eine gut sichtbare und aufwändigere Werbelösung zu wählen, damit die gewünschte Wirkung erzielt werden kann. Ausserdem sollten bei der Standortwahl externe Faktoren wie die Witterung beachtet werden. Beschädigte Werbemittel und ein rascher Qualitätsverlust geben ein schlechtes Bild ab. Schlussendlich machen eine gute Beratung und vor allem die nötige Kreativität den Erfolg einer Werbung aus. Was man aus einer analogen Plakatwerbung herausholen kann, veranschaulicht eine gelungene Kampagne der BBC zur Bewerbung ihrer Miniserie «Dracula» sehr gut www.boredpanda.com.

Digitalisierung des Werbeklassikers

Doch auch Out-of-Home geht mit der Zeit und hat sich in den letzten Jahren stark verändert und an die technischen Möglichkeiten angepasst. Digitale Plakate bieten entscheidende Vorteile: Die Sujets lassen sich beliebig wechseln, es kann Bewegtbild eingesetzt werden und die Sichtbarkeit bleibt zu jeder Tageszeit gewährleistet. Immer häufiger gewährt Out-of-Home-Werbung sogar die Möglichkeit eines Zielgruppen-Targetings. Programmatic Digital Out-of-Home heisst die Zukunft der Aussenwerbung. Goldbach erklärt das Schlagwort www.goldbach.com. Werbetreibende können damit ihre Kampagne in Echtzeit individuell anpassen. Diese zusätzliche Flexibilität erhöht die Effektivität und Effizienz der Kampagne.

Relevant bleibt Out-of-Home-Werbung auf jeden Fall. Als ergänzende Massnahme zu unserer täglichen Arbeit in der PR und im Marketing sehe ich als Gestalter-Werbetechnik weiterhin das grosse Potenzial von Out-of-Home. Und wenn ich unterwegs bin, behalte ich im Auge, wo überall Aussenwerbung wirkungsvoll eingesetzt werden könnte.

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