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Old but gold: direkt adressiert – am ehesten beachtet!

von Claudia Schneebeli

Längst für tot erklärt, erlebt das Direct Mailing ein Revival. Adressierte Werbesendungen wirken in der Schweiz am stärksten – wenn man einer Studie des Marktforschungsinstituts intervista glaubt. Dieses hat im Frühjahr 2020 in einer repräsentativen Onlinebefragung 1000 Privatpersonen aus der Deutsch- und Westschweiz zur Werbewirkung befragt. Die Studie zeigt deutlich, dass persönlich adressierte Werbesendungen wirken – und eine Schlüsselrolle im Mediamix spielen sollten.

Adressierte Werbung erhält viel Aufmerksamkeit

Persönlich adressierte Werbung – sei dies nun in den Briefkasten oder in die E-Mail-Inbox zugestellt – ist in vielerlei Hinsicht führend: Sie wird am meisten und am liebsten beachtet. Und auch am längsten: Botschaften bleiben also nachhaltig haften – und werden im persönlichen Umfeld auch gerne weitergegeben. Zudem inspiriert dieser Werbekanal Schweizer*innen am stärksten – und man fühlt sich am besten informiert. Und: Schlussendlich lösen persönlich adressierte Mailings mit Abstand die meisten Kaufimpulse aus. Wenn das mal keine ausschlaggebenden Gründe sind …

Kanal bewusst im Kommunikationsmix integrieren

Gesamthaft gesehen schneidet Werbung auf Websites und in sozialen Medien am schlechtesten ab. Bevor man jetzt aber seine ganze Werbestrategie über Bord wirft: Diese Plattformen dürfen hinsichtlich der fortschreitenden Digitalisierung und der demografischen Entwicklung natürlich auf gar keinen Fall ausser Acht gelassen werden! Fazit: Direct Mailings sollten also Platz in jedem Kommunikationsmix finden – und als Werbekanal intelligent mit anderen verknüpft werden. Denn die Studie zeigt: Adressierte Werbesendungen ziehen bei sämtlichen Altersgruppen.

Quelle Infografiken: Wirkungsstudie «Welche Werbung wirkt wirklich?», Marktforschungsinstitut intervista, Research & Customer Experience

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